Vereinsausflug nach WIEN

      28. - 30. April 2018  |  Lothar Hartmann  |  Wien (Österreich)

 

 

Ein Wochenende wie aus dem Bilderbuch
 
Am Samstag in der Früh um 5.00 Uhr fuhren die 81 Teilnehmer der Züge 1, 2 und 3 mit zwei Bussen von Kaufbeuren nach Wien. Der erste Stopp war an der Autobahnraststätte am Mondsee in Österreich. Auf Bierzelttischen wurde das „kalte Buffet“ positioniert. Bestehend aus einer „ordentlichen“ Wurstplatte, sauren Gurken, Brezen und Semmeln, Butter, Marmelade, 16 l Kaffee sowie heißem Wasser für Tee und natürlich auch kalten Getränken wie Bier, Radler und antialkoholische Getränke. Als Nachspeise wurden noch zwei Bleche mit Kirschstreusel- und Kleckselkuchen angeboten.
 
Um 13.00 Uhr erreichten wir Wien und der größte Teil konnte auch im Hotel gleich einche-cken. Mit ausgeteilt wurde eine Vienna Card 48 h. Diese ermöglicht freie und kostenlose Fahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien. Der Nachmittag stand nun zur freien Verfügung. Dies wurde genutzt zum Besuch des Zentralfriedhofs, des Naschmarkts oder des Karlsplatzes. Der Stephansdom wurde besucht oder Kaffee Meinl, das Feuerwehrmuseum sowie auch die Fußgängerzone. Eine Gruppe erkundete den „Leberkas Pepi“ (natürlich typisch wienerisch) mit seinen 12 verschiedenen Variationen Leberkas gleich im Hauptbahn-hof. Wie berichtete einer dieser Gruppe: „ein kulinarischer Hochgenuss und Gaumenschmaus“.
 
Um 18.00 Uhr trafen sich alle in der Lounge vom Hotel. Es ging geschlossen zum Haupt-bahnhof, der 10 Min. entfernt ist, um mit der U-Bahn zum Schwedenplatz zu fahren, um am Anlegesteg im Donaukanal mit der „MS-Wien“ eine 3-stündige Bootsfahrt mit einem Cruise Dinner den Tag abzuschließen. Um 22.00 Uhr war die Fahrt zu Ende und nun trennte sich die Gruppe. Die einen sind zurück ins Hotel. Die anderen genossen mit den Wienern noch das Nachtleben…
 
Am Sonntag ging es nach dem Frühstück um 9.00 Uhr wieder los. Unsere zwei Busse stan-den parat, die gebuchten zwei Stadtführer für die Rundfahrt ebenfalls. Beeindruckend war alles, besonders der 1. Bezirk mit den Regierungsgebäuden. Der Zwischenstopp auf dem Kahlenberg gab uns die Möglichkeit, Wien von der Flächengröße zu betrachten, denn hier leben ca. 1,9 Mio. Menschen. Die Tour endete um 13.00 Uhr an der Wiener Staatsoper, um eine Führung innerhalb der Oper zu machen. Die Oper beeindruckte mit der Größe und dem herrlichen Opernsaal mit den vielen Sitzplätzen und natürlich auch der Kaiser-Loge. Auch ein Blick hinter die Bühne wurde uns gewährt. Die Bühnenarbeiter bauten auf den 1.200 m² bereits für die Vorführung am Abend alles auf. Kaum zu glauben, dass zum Wiener Opernball alle Sitze demontiert werden und der Zuschauerraum wie auch die Bühne zur Tanzfläche werden und so alles auf einer Höhe ist. Um 13.00 Uhr fuhren wir zum Wiener Prater, nun konnte wieder jeder für sich den Nachmittag gestalten.
 
Abends waren wir gemeinsam im Augustiner Keller und genossen ein leckeres Buffet und wurden von einem tschechisch, ungarischen Musikanten unterhalten. Im Anschluss bot eine erneute, laue „Sommernacht“ (Ende April) den perfekten Rahmen, die wunderschöne Stadt weiter zu erleben.
 
Am Montag in der Früh wurden alle Koffer in den Bussen verstaut und jeder konnte noch einmal Wien auf eigene Faust erkunden. Eine Gruppe mit 36 Personen fuhr zusammen mit der U-Bahn zum Schloss Schönbrunn und folgte den Spuren von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Sisi durch 25 Zimmer im Schloss. Anschließend traf man sich im Hofgarten des Schlosses im Restaurant oder im Café.
 
Im Schnitzelkeller am Mondsee wurde die tolle Wien-Fahrt kulinarisch beendet. Das Wetter konnte nicht gebucht werden, jedoch wenn die Feuerwehr Kaufbeuren auf Tour geht, ist bestes Wetter angesagt: Samstag 26° und Sonne, Sonntag 29° und Sonne und am Montag 25° und Sonne in Wien. Besser geht es nicht!
 
Gegen 22.30 Uhr sind alle Teilnehmer gesund und braungebrannt in Kaufbeuren angekommen.
 
Ein großes Lob an alle Teilnehmer. Sie waren pünktlich zu den angegeben Uhrzeiten am Treffpunkt, alle haben das Programm mitgemacht, das durchaus positiv ankam. Auch die Rücksicht und Hilfsbereitschaft untereinander bei Alt und Jung war beispielhafte und gelebte Kameradschaft.
 
Ein dickes Lob an die Kameraden der Organisation dieses Ausfluges. Es hat alles bestens geklappt - vielen herzlichen Dank für Eure Mithilfe. Wer weiß, wo es in zwei oder drei Jahren hingeht. Eines ist sicher, es wird sicherlich wieder ein toller Ausflug mit diesen Teilnehmern und den Helfern des Orga-Teams!
 
 

Bilder des Ausfluges:

  

  

  

  

  

 

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